Hautärztin - Allergologin - Andrologin

Dr. med. 

Sandra Hanneken
Praxis Empoderm


Patiententraining
Individualberatung
Schulung

Individualberatung - Patiententraining - Schulung

Dr. med. Sandra Hanneken

Praxis Empoderm

Hautärztin - Allergologin - Andrologin

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Sandra Hanneken
Praxis Empoderm


Neurodermitischulung


Neurodermitisschulung

Dr. med. Sandra Hanneken

Praxis Empoderm

Hautärztin - Allergologin - Andrologin

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Sandra Hanneken
Praxis Empoderm


Berufsdermatologin


Zertifizierte Berufsdermatologin

Dr. med. Sandra Hanneken

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Hautärztin - Allergologin - Andrologin

Dr. med. 

Sandra Hanneken
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Ernährungsmedizin


Ernährungsmedizin

Dr. med. Sandra Hanneken

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Hautärztin - Allergologin - Andrologin

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Sandra Hanneken
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Kinderwunschberatung


Kinderwunschberatung

Dr. med. Sandra Hanneken

Praxis Empoderm

Hautärztin - Allergologin - Andrologin

Haut und Beruf

Einer meiner Tätigkeitsschwerpunkte liegt auf der individuellen Beratung und Schulung sowie begleitend der Durchführung von ggfs. erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

  • Handekzem

Das Handekzem ist eine Hauterkrankung der Hände, die sich mit Rötungen, Juckreiz, Schuppung, schmerzhaften Rissen oder Bläschenbildung an den Händen äußert. Betroffene mit einem Handekzem warten leider oft viel zu lange, ehe sie sich an einen Hautarzt wenden. Dabei kann ihnen in vielen Fällen sehr gut geholfen werden. Viele Patienten mit einem Handekzem arbeiten in einem sog. hautbelastenden Beruf und haben ständig oder wiederholt Kontakt mit Wasser oder hautreizenden Substanzen (z.B. Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Kühlmittel und viele weitere), welche die Hautschutzfunktionen stören und so das Entstehen von Entzündungen oder Allergien begünstigen (sog. Feuchtarbeit). Wenn über einen längeren Zeitraum bei der Arbeit (oder auch privat) Schutzhandschuhe aus Gummi und ähnlichen Materialien getragen werden, schwitzen die Hände darunter oft deutlich, wodurch ein ‚feuchtes Milieu‘ weiter aufrechterhalten wird, welches wiederum das Auftreten von Entzündungen der Haut begünstigen kann. Neben den beruflich bedingten Handekzemen kann aber auch bereits die Feuchtarbeit im Haushalt bzw. im Alltag das Auftreten eines Handekzems begünstigen. 
Ob beruflich oder außerberuflich bedingt, ich berate Sie bezüglich der Hauterkrankung und führe die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sowie ggfs. begleitend weitere präventive Maßnahmen durch. Sollte der Verdacht auf eine beruflich bedingte Hauterkrankung bestehen, kann mit Ihrem Einverständnis eine Mitteilung an Ihre Berufsgenossenschaft erfolgen (s.u.), wodurch in der der Folge durch Ihre Berufsgenossenschaft und mich Maßnahmen mit dem Ziel einer schnellen Gesundung Ihrer Haut eingeleitet werden.

  • Beruflich bedingter Hautkrebs
Die Zahl der Hautkrebserkrankungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Ursachen hierfür sind u.a. neben hautschädigendem Verhalten in der Sonne und Solarienbesuchen auch ein ungenügender Sonnenschutz und /oder Arbeiten im Freien. Dabei besteht die Möglichkeit, das Auftreten von Hautkrebs durch richtigen Umgang mit der Sonne zu verhindern. Wer häufig und über längere Zeit im Freien arbeitet, der ist vermehrt ultravioletter Strahlung der Sonne (UV-Strahlung) ausgesetzt. Diese ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Daher sind Beschäftigte, die im Freien arbeiten, mehr als andere Personen gefährdet, einen weißen Hautkrebs oder Vorstufen davon (sog. Aktinische Keratosen) zu entwickeln.
Betroffen sind v.a. folgende Berufe bzw. Berufsgruppen: Landwirte, Bauarbeiter, Straßenbauarbeiter, Weinbauern, Seeleute, Skilehrer, Bademeister, Gärtner und viele weitere Berufe.
Seit 2015 können Hautkrebserkrankungen der Haut (das sog. Plattenepithelkarzinom und aktinische Keratosen der Haut) unter bestimmten Voraussetzungen über den Unfallversicherungsträger als Berufskrankheit anerkannt werden. Nach hautärztlicher Vorstellung kann bei Vorliegen dieser Voraussetzungen die erforderliche Mitteilung an den Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaft) gemacht werden. Diese kann dann unter Umständen auch eine mögliche Anerkennung als Berufskrankheit vornehmen. Die Mitteilung bzw. Anerkennung kann auch dann noch erfolgen, wenn der Beschäftigte schon aus Erwerbsleben ausgeschieden ist. Dies ist gar nicht so selten, da Hautkrebserkrankungen erst mit einer jahre- bis jahrzehntelangen Verzögerung nach Einwirkung von UV-Strahlung an der Haut sichtbar werden. Für Beschäftigte, die noch im Berufsleben stehen, ist zudem wichtig, dass Maßnahmen mit dem Ziel, das Auftreten von weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen zu verhindern (Maßnahmen am Arbeitsplatz, Lichtschutzmaßnahmen).
Meine Hautkrebsfrüherkennung kann harmlose von auffälligen oder behandlungsbedürftigen Veränderungen unterscheiden. Eine Vorstufe von Hautkrebs (aktinische Keratose) kann sich z.B. anfangs in rauen oder rötlichen Stellen an der Haut zeigen.
Zudem werden Sie bei Badarf über die Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten informiert und es kann eine Therapie eingleitet werden. Sie werden über optimalen Lichtschutz beraten und über richtiges Verhalten in der Sonne bzw. am Arbeitsplatz beraten. Sofern angezeigt, kann eine Meldung an Ihre Berufsgenossenschaft erfolgen und evtl. weitere Schritte der Prävention (Vorsorge) durchgeführt werden.

  • Mitteilung eines Verdachts einer beruflich bedingten Hauterkrankung an die Berufsgenossenschaft
Arbeiten Sie in einem sog. Hautrisikoberuf und leiden an trockenen, schuppenden, nässenden oder geröteten Händen? Dann kann eine beruflich bedingte Hauterkrankung (sog. Handekzem) bei Ihnen vorliegen. Nach Mitteilung an Ihre Berufsgenossenschaft können dann gezielt weitere Maßnahmen eingeleitet werden, die dazu dienen, die Hauterkrankung zu behandeln und zur Abheilung zu bringen. Parallel erfolgen Maßnahmen, die dazu dienen herauszufinden, welche beruflichen Faktoren auslösend sein können und Maßnahmen zu ergreifen, hier gegenzusteuern. Diese Maßnahmen sind nachgewiesenermaßen sehr wirksam und sollen dazu dienen, dass Sie hautgesund an Ihrem Arbeitsplatz verbleiben können. Viele Beschäftigte mit einem Handekzem in einem Hautrisikoberuf suchen leider erst sehr spät hautärztliche Hilfe und erfahrungsgemäß gibt es auch eine deutliche Dunkelziffer bei beruflichen Ekzemerkrankungen und beruflich bedingten Allergien. Ziel ist es jedoch, dass gerade durch eine rechtzeitige Einleitung von den oben genannten Maßnahmen und v.a. durch eine frühzeitige Behandlung eine Berufsaufgabe verhindert wird.
Bei diesen Maßnahmen unterstütze und begleite ich Sie und führe die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen im Auftrag Ihrer Berufsgenossenschaft durch.
Zu Hautrisikoberufen zählen u.a. folgende Branchen bzw. Beschäftigte: Friseure, Nahrungsmittelbranche, Bäcker, Floristen, Konditoren, Metallarbeiter, Fliesenleger, Galvanikarbeiter, Löter, Maschinisten, Baubranche, Maler, Beschäftigte im Gesundheitsdienst, Heil- und Pflegeberufe, Zahntechniker und Reinigungskräfte.

  • Dermatologische Berufseingangsuntersuchung
Hauterkrankungen stehen an der Spitze aller Berufserkrankungen. Jährlich werden in Deutschland an die 20.000-25.000 neue Berufserkrankungen der Haut gemeldet. Betroffen sind überwiegend Beschäftigte in sog. Hautrisikoberufen. Wenn Sie oder Ihr Kind sich für einen sog. Hautrisikoberuf entscheiden und bereits Hauterkrankungen oder Allergien (auch in der Familie) bestehen, ist es unbedingt ratsam, sich vorab über die möglichen Risiken sowie die zu erwartende Hautbelastung im Beruf zu informieren und sich über eine mögliche Entstehung bzw. die Risiken einer möglichen beruflich bedingten Hauterkrankung beraten zu lassen.
Hintergrund ist, dass Personen mit bestimmten Hauterkrankungen in der Vorgeschichte (wie Neurodermitis) ein erhöhtes Risiko haben, eine beruflich bedingte Hauterkrankung (Handekzem) zu erleiden, wenn sie in einem hautbelastenden Beruf arbeiten. Dies betrifft gerade auch junge Menschen.
Meine dermatologische Berufseingangsuntersuchung soll Ihnen vor dem Hintergrund ihrer individuellen dermatologischen bzw. allergologischen Vorgeschichte eine fundierte Beratung und Risikoabschätzung liefern, die Ihnen oder Ihrem Kind als Orientierung dienen soll und Ihnen mehr Sicherheit in ihrer Entscheidung hinsichtlich Ihrer Berufswahl - die Ihnen selbstverständlich völlig frei steht - geben soll.
Zu Hautrisikoberufen zählen u.a. folgende Branchen bzw. Beschäftigte: Friseure, Nahrungsmittelbranche, Bäcker, Floristen, Konditoren, Metallarbeiter, Fliesenleger, Galvanikarbeiter, Löter, Maschinisten, Baubranche, Maler, Beschäftigte im Gesundheitsdienst, Heil- und Pflegeberufe, Zahntechniker und Reinigungskräfte
  • Erstellung von Gutachten bzw. gutachterliche Stellungnahmen
Im Auftrag von Berufsgenossenschaften erstelle ich Gutachten bzw. gutachterliche Stellungnahmen.